Alles übers Framing – inklusive vieler Beispiele (Danke ARD)

Ich frage mich oft, wofür ich die Fernseh- und Rundfunkgebühren (früher GEZ) zahle. Als leidenschaftlicher Kommunikator und Rhetorik-Fan und -Trainer weiß ich seit heute, dass das Geld fantastisch angelegt wurde. Vielen Dank für dieses Gutachten. Vielen Dank für diese lebendigen Beispiele. Vielen Dank für diese leicht zu lesende Beschreibung dieses Rhetorik-Instruments.

https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2019/02/framing_gutachten_ard.pdf

 

Weisheiten zum Thema Fußball und Management

Zum Start der neuen Saison finden Sie hier eine Übersicht mit den besten Weisheiten zum Thema Fußball & Management.

 

Fußball und Management

  • Wir verkaufen keine Leistung, wir verkaufen Erfolg.
  • Motivation ist nur eine Voraussetzung für Erfolg.
  • Spiele werden im Kopf gewonnen.
  • Man spielt für das Publikum – und für Kunden
  • Guten Trainern wird freiwillig gefolgt.
  • Gute Spieler sind nicht immer gute Trainer.
  • Unbequemes offen ansprechen.
  • Leidenschaft zeichnet den guten Trainer aus.
  • Ziele müssen erreichbar sein.
  • Im richtigen Moment einwechseln.
  • Hochleistungsteams spielen nicht miteinander, sondern füreinander.
  • Stammplätze gab es früher.
  • Angriff ist die beste Verteidigung.
  • Wir müssen neue Spieler einbinden.
  • Man muss auch verlieren können.

Veränderungen: Krawattenpflicht – Männer oben ohne

Thema Krawattenpflicht

Der Knoten ist geplatzt: Nicht immer, aber immer öfter verzichten Unternehmenschefs auf eine Krawatte. Das gilt selbst für Topbanker.

Es ist nur eine Kleinigkeit – aber eine, die zeigt, wie sehr sich auch die Finanzbranche verändert. Einst sollte der Bankkaufmann, sauber gescheitelt und natürlich mit Krawatte, vor allem höchste Seriosität ausstrahlen. Heute wollen Banken auch Tech-Konzerne sein, mit Topmanagern, die agil und ähnlich dynamisch wirken wie die Vorbilder aus dem Silicon Valley.

Kein Wunder also, dass sich nicht nur Großbanken, sondern auch Sparkassen und Volksbanken zusehends von der Krawattenpflicht verabschieden und ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten bei der Kleiderwahl zugestehen.

Diese Bilder stammen von einer wunderbaren Künstlerin, deren Name ich noch heraussuchen muss! [Link]

Fake Interview mit Ursula von der Leyen

Die qatarische Zeitung, „al Sharq“ hatte am vergangenen Wochenende ein Interview mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen veröffentlicht, das jedoch nie stattgefunden hatte und frei erfunden worden war. Demnach soll von der Leyen am Rande des Nato-Gipfels vergangene Woche gesagt haben, Qatar sei „einer Verschwörung durch seine Nachbarstaaten“ ausgesetzt, die die Sicherheit des Staates Qatar und seiner Bürger bedrohe.

Das Kalkül Qatars schien mit der zerknirschten saudischen Reaktion auf das Interview mit von der Leyen aufgegangen zu sein. Nur: Das Interview hat nie stattgefunden, es war frei erfunden. Die qatarische Regierung entschuldigte sich bei Deutschland und machte einen freien Mitarbeiter einer privaten Zeitung für die irre Geschichte verantwortlich.

In Berlin dementierte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, dass es das Interview je gegeben und dass sich die Ministerin in dieser Form geäußert habe. Damit war eine weitere Krise im Verhältnis zu Saudi-Arabien abgewendet.

 

Veränderungen: Fußball WM 2018

Dass sich die Welt ändert und die Bedeutung von China wächst, hat auch die Fußball WM gezeigt. Großflächige Werbung chinesischer Unternehmen waren auf den Banden jedes Spiels sichtbar.

Hier Wanda.

World Cup 2018: The real reasons western brands distanced themselves from Russia 2018

Hisense.

 Image credit: Lio Zhankun, China Youth Daily

 

Mengniu ist auf einer Bande im WM-Stadion in Russland zu sehen

Image credit: Imago

 

 

Debattieren kann man lernen – IBM’s Project Debater

IBM hat gerade ein Gerät namens „Project Debater“ präsentiert. Es kann in Debatten nicht nur mitreden, sondern auch eigene rhetorische Argumente aufbauen, die ihm die Programmierer so eigentlich nicht einprogrammiert hatten. Ähnlich wie einst den Schachcomputer „Deep Blue“ ließ IBM sein System gegen ausgewiesene menschliche Debattierprofis antreten. Die Technik schlug sich dabei ziemlich gut.

Die FAZ schrieb dazu:

„Project Debater ist eine Künstliche Intelligenz, die selbständig Muster erkennen, daraus Schlüsse und aus einmal getroffenen Schlüssen ihre Lehren ziehen kann. Das selbstlernende System greift ein Thema auf, analysiert blitzschnell bis zu eine viertel Milliarde Dokumente, geht in die Diskussion, transkribiert die Argumente, wägt sie ab und antwortet. Dabei strukturiert Debater seine Äußerungen so, dass sie möglichst überzeugend klingen.“

Wenn Sie Ihren Auftritt so professionalisieren wollen, dass sie nicht nur möglichst überzeugend klingen, sondern es auch sind, machen Sie ein Talkshow-Training oder ein Training für eine Podiumsdiskussion.  Wir gehen in diesen Training zwar keine viertel Milliarden Dokumente durch, aber alle Techniken und Kniffe, die genau auf Sie zugeschnitten sind und Ihr Publikum überzeugen werden.

Project Debater beim Debattierwettbewerb

(Foto: JASON HENRY/The New York Times/R)

 

In die TV-Kamera lächeln?

„Und dann habe ich das probiert, und es war völlig daneben.“

Maria Gresz, Moderatorin und strenger Blick bei „Spiegel TV“, erinnert sich daran, wie Stefan Aust ihr mal vorgeschlagen hat, in die Kamera zu lächeln.
neuepresse.de

Der erste Eindruck zählt – Kleider machen Leute

Sicher, die inneren Werte sind ganz was Feines. Auch beim Vortrag. Denn natürlich kommt es dabei auf die Inhalte an. Auf ein paar Äußerlichkeiten allerdings auch. Denn Kleider machen Leute.

Der allererste Eindruck, den die Zuhörer und Zuschauer von Ihnen gewinnen, der ist immer ein äußerlicher Eindruck. Denn noch bevor Sie auch nur einen Satz sagen können, haben die Menschen im Saal Sie gesehen.

Und wir alle kennen das, ob wir wollen oder nicht, entsteht so der erste Eindruck. Hat der Redner sich vor lauter Verzweiflung vorher noch einmal die Haare gerauft? Trägt er vorzugsweise eine Altkleidersammlung auf? Weiß der überhaupt, wie man sich eine Krawatte bindet?

Wenn Sie inhaltlich überzeugen wollen, dann müssen Sie auch äußerlich überzeugen. Das heißt nicht, dass Sie sich verstellen müssen. Das heißt auch nicht, dass Sie Ihre Kleidung wie eine Verkleidung tragen müssen. Aber das bedeutet, dass Sie an einem solchen Tag schon daheim vor dem Spiegel etwas mehr Zeit verbringen sollten.

Und das bedeutet gerade bei Herren ganz banal, dass die Krawatte (so Sie eine tragen) nicht nur vernünftig gebunden sein muss. Nein, in dem Moment, in dem Sie sich von Ihrem Platz im Saal erheben und auf die Bühne begeben, sollten Sie immer mit einem Handgriff den Sitz der Krawatte kontrollieren und obendrein Ihr Sakko schließen.

Ja, natürlich, das sind Nebensächlichkeiten. Aber nur so lange, wie Sie sich rechtzeitig darum kümmern. Sonst könnte nämlich all das viel zu sehr in den Mittelpunkt des Interesses rücken und Ihrem Auftritt schaden.

Funny Analyst Research Report

Heute vor 14 kam dieser Funny Analyst Research Report (Analystenreport) von James Montier von Dresdner Kleinwort Wasserstein heraus. Bis heute ungeschlagen. Sehr amüsant. Sehr lustig

Hier ist der Report zum Abruf: Funny Analyst Research Report

 

Hier ist der Inhalt der ersten Seite als Text:

 

Global Equity Strategy

If it makes you happy

The psychology of happiness

If you are after specific investment advice, stop reading now. We seek to explore one of Adam Smith’s obsessions: what it means to be happy.‘ We also discuss why that’s important to investors, and
how we can seek to improve our own levels of happiness. The list below shows our top ten suggestions for improving happiness.

  • Don’t equate happiness with money. People adapt to income shifts relatively quickly, the long lasting benefits are essentially zero.
  • Exercise regularly. Taking regular exercise generates further energy, and stimulates the mind and the body.
  • Have sex (preferably with someone you love). Sex is consistently rated as amongst the highest generators of happiness. So what are you waiting for?
  • Devote time and effort to close relationships. Close relationships require work and effort, but pay vast rewards in terms of happiness.
  • Pause for reflection, meditate on the good things in life. Simple reflection on the good aspects of life helps prevent hedonic adaptation.
  • Seek work that engages your skills, look to enjoy your job. It makes sense to do something you enjoy. This in turn is likely to allow Global Investment Strategy you to flourish at your job, creating a pleasant feedback loop.
  • Give your body the sleep it needs.
  • Don’t pursue happiness for its own sake, enjoy the moment. Faulty perceptions of what makes you happy, may lead to the wrong pursuits. Additionally, activities may become a means to an end, rather than Global Equity Strategy something to be enjoyed, defeating the purpose in the first place.
  • Take control of your life, set yourself achievable goals. james.montier@drkw.com
  • Remember to follow all the rules.

Erfolgreich präsentieren: Hier stimmt alles (Telekom Hauptversammlung 2018)

Hier stimmt alles für erfolgreiches Präsentieren:

  • der Redner steht frei vorm Publikum,
  • die Gestik offen,
  • er hält sich nicht an Notizen oder anderem fest,
  • auf der Bühne ist eine kleine Szene aufgebaut (spannend),
  • es gibt zwei Bildschirme: für den Redner und für Inhalte,
  • die Inhalte auf dem Bildschirm sind visuell, schnell erfassbar und auf wenige Worte beschränkt.

Für das Publikum sage ich „Danke“ für diesen tollen Ansatz. Er zeigt, dass es dem Unternehmen wichtig ist, sich gut (im Sinne des Publikums) darzustellen.

 

Zu groß für den Anfang? Es gibt ja auch kleinere Bühnen.

Bildquelle: dpa

Wenn Sie auch einen so großartigen Auftritt hinlegen wollen, dann schauen Sie mal hier.

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